Im Dezember 2003 haben Personen aus verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens einen Verein gegründet, dessen Zweck die Errichtung der DemokratieANstiftung ist.
Den Vorstand des Vereins bilden:
Wolfram Hülsemann (Jg.1943), Vorsitzender
Evangelischer Theologe, Supervisor, Organisationsberater, Coach. 1984-1992 Jugendpfarrer für Berlin (Ost), 1992-1995 Jugendbildung für Auszubildende, Ev. Berufschularbeit Haus Kreisau in Berlin, 1995-1998 Superintendent, 1998 bis 2008 Aufbau und Leitung des Mobilen Beratungsteams „Tolerantes Brandenburg“ / demos-Brandenburgisches Institut f. Gemeinwesenberatung
Kontakt: Wolfram Hülsemann
Michael Alberg-Seberich
studierte Regionalwissenschaft Nordamerika mit Schwerpunkt Ethnologie, Kommunikationstrainer, Moderator, Mediator, stellvertretender Geschäftsführer bei Active Philanthropy. 1998 bis 2000 interkultureller Berater und Abteilungsleiter für das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) in Hamburg,
2001 bis Herbst 2007 Bertelsmann Stiftung dort u.a. Moderator und Strategieberater im Stab des Vorstands, internationalen Projekte im Bereich der Demokratie-, Menschenrechts- und Toleranzerziehung, Leitung des Carl Bertelsmann-Preises 2007 "Gesellschaftliches Engagement als Bildungsziel"
Neben dem Engagement für die DemokratieAnstiftung e.V., war er viele Jahre Mitglied im Vorstand von YFU Deutschland Seit 2008 ist Michael Alberg-Seberich außerdem Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Schüler helfen Leben.
Jörg Schiffmann, Jahrgang 1950, Bankkaufmann und Jurist, seit 2006 Bankdirektor a.D. der Deutschen Bank AG und selbstst.Berater. Seit 1990 Einsatz in Berlin mit Zuständigkeit für die NBL, speziell im Öffentlichen Sektor und Förderung.
Ulrich Schwarz, Journalist.
Langjähriger Leiter des Deutschland-Ressorts beim Spiegel, sieben Jahre (bis Anfang 1990) DDR-Korrespondent des Blattes in Ost-Berlin. Seit 2003 freier Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins. Mitglied im Vorstand des Vereins.
Jeder Mensch ist wichtig, jeder ist individuell und doch sind alle Menschen! Was wir im 20. Jahrhundert gesehen haben, ist ein Versuch, alle Menschen "gleich" zu machen - statt ihre Pluralität zu schätzen. Das war fatal, war katastrophal. Wichtig ist, dass wir daraus lernen, Pluralität und Individualität zu schätzen, auch innerhalb demokratischer Strukturen. Das gilt nicht NUR in den neuen Bundesländern, zur gleichen Zeit ist aber klar: es fehlten hier für mehr als eine Generation diese Grundsätze, und es besteht noch immer die Gefahr, man könnte die Lehre der Geschichte vergessen! Deswegen sind solche Initiativen wichtig, damit ALLE davon profitieren können. 